Spielberichte vom Wochenende

SV Regis-Breitingen - TSV 1886 Markkleeberg 28 : 24 (13 : 10)

Nichts zu holen im Spitzenspiel

Der TSV zu Gast in Regis-Breitingen. Gab es lange nicht mehr, verspricht aber immer viele Emotionen. Das gestrige Aufeinandertreffen stand unter dem Stern eines Spitzenspiels, denn es traf der Zweite auf den Ersten der Kreisliga. Die Markkleeberger konnten mit Christian Rasche und Steve Ullmann zwei weitere Spieler zurück begrüßen.
Trotz dass die Marschrichtung der Markkleeberger klar war, verlief die erste Halbzeit alles andere als optimal. Weder im Tor, noch in der Abwehr, geschweigedenn im Angriff, konnte die Mannschaft ihr Spiel aufziehen. Die körperlich überlegenen Regiser stellten eine kompakte Abwehr und zeigten sich treffsicher von allen Positionen. Über die Stationen 3:0, 6:4 und 10:4 setzte sich der Gastgeber deutlich ab. Die Gäste hatten weiterhin ihre Schwierigkeiten im Spielaufbau und bekamen die Hand in der Defensive nicht entscheidend genug an den Mann. Zur Halbzeit konnte immerhin auf drei Tore verkürzt werden.
Motiviert begann der TSV die zweiten dreißig Minuten und konnte schnell auf 13:12 aufschließen. Allerdings setzten die Hausherren nach (15:12), bis Markkleeberg wieder auf 17:17 heran kam (45. Minute). Statt den Bock gleich umzustoßen, gelangen den Regisern erneut zwei einfache Tore zum 19:17, sodass der alte Abstand wieder hergestellt werden konnte. In der Folge prägten weiterhin Unkonzentriertheiten der Markkleeberger und vor allem fragwürdige Schiedsrichter-Entscheidungen das Bild. Markkleeberg stand in der entscheidenden Spielphase nur noch mit drei Feldspielern auf der Platte und die Gastgeber nutzten die Chance den Vorsprung auszubauen (23:18). Die letzten fünf Minuten waren nicht mehr spielentscheidend.
Das Spiel endete mit einem verdienten Ergebnis, wenn rein von der eigenen Leistung ausgegangen wird. Schiedsrichter und andere Faktoren mal ausgeblendet, sollten in den nächsten Spielen im Angriff wieder Lösungen gefunden werden, auch gegen eine solche Abwehr durchzukommen. Trotzdem bleibt festzuhalten, dass die Abwehr auch mit verschiedenen Formationen spielfähig ist, auch wenn das gestern nur in der zweiten Hälfte so war. Kommende Woche kann zu Hause gegen Borna wieder gezeigt werden, wie es besser geht.

Aufstellung: Max Karehnke; Christian Rasche (8), Martin Kruppa (1), Sebastian Karthe (1), Lennart Wünschig (4/1), Moritz Held (1), Steve Ullmann (2), Alexander Hennig (2), André Jaworski (4), Raimo Füßler (1)

Gelbe Karten: 3 | 2
Zeitstrafen: 6 Minuten | 8 Minuten
Siebenmeter: 2/4 | 1/3

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