Spielberichte vom Wochenende

VfB Eilenburg - TSV 1886 Markkleeberg 34 : 28 (17 : 14)

Mutig aufspielende Indianer stellen Spitzenreiter vor Probleme

1.358 Tage nach dem letzten Aufeinandertreffen in der Saison 2015/2016 standen sich am vergangenen Samstag die beiden Mannschaften aus Eilenburg und Markkleeberg gegenüber. Der VfB hat in den bisherigen Spielen bis auf einen Punkt in Leisnig nichts liegen lassen und hat sich im Gegensatz zu den Gästen aus Markkleeberg im oberen Tabellendrittel festgespielt. Die schmale Personaldecke bei den Gästen macht sich, wie schon zuletzt, auch weiterhin bemerkbar. Freundlicherweise konnten einige Spieler aus der zweiten Mannschaft aushelfen, da deren Spiel ausfiel.
Nichtsdestotrotz wollten die Gäste die Punkte nicht so einfach hergeben und stellten mit einer etwas destruktiven Spielweise den Gastgeber das gesamte Spiel über vor Probleme. Bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit konnte der Spielstand auch ausgeglichen gehalten werden, was unter anderem auch an hervorragend aufgelegten Markkleeberger Torhütern lag. Über die Stationen 2:2, 4:4, 7:5, 8:9, 10:10 und 11:11 ging es in die letzten Minuten vor dem Seitenwechsel. Dort gelang es den Eilenburgern erstmals, sich mit mehr als zwei Toren abzusetzen (14:11). Der TSV ließ sich nicht abschütteln (14:13, 15:14), musste dann aber nochmal zwei Gegentreffer hinnehmen.
In der Pause war erstmal durchatmen angesagt, da sich das Spiel an der ein oder anderen Stelle relativ hektisch und unsortiert gestaltete. Fehlabspiele und -würfe zogen sich (auf beiden Seiten) über die gesamte Partie, wurden jedoch des öfteren mit schön herausgespielten Toren beider Mannschaften gekontert. Halbzeit zwei knüpfte direkt an die ersten 30 Minuten an und der TSV hielt den Rückstand weiter gering (19:18, 36. Minute). Die folgenden zehn Minuten erspielte sich der VfB mit einem 4:0 und einem 3:0-Lauf allerdings eine deutlich komfortablere Führung als bisher und brachte etwas Ruhe ins Spiel (23:18, 28:22). In der Schlussphase machten sich bei den Markkleebergern neben den drei kurz aufeinander folgenden Zeitstrafen auch die personell eingeschränkten Möglichkeiten bemerkbar, trotzdem konnten in Unterzahl weiter Treffer erzielt werden.
Die Niederlage geht, vor allem wegen der Art und Weise, in Ordnung. Toller Kampf und mannschaftliche Geschlossenheit, sehr starke Torhüter und ein wiederbelebtes Konterspiel gegen einen starken Gegner geben ein gutes Gefühl für die kommenden Aufgaben. Nun steht erstmal erstmal die Herbstpause an, bevor bis Weihnachten noch ein paar Spiele zu gehen sind, in denen auch Punkte gesammelt werden sollten.

Aufstellung: Max Karehnke, Nils Thom; Pascal Rabe, Max Pilz (7), Martin Kruppa (6/1), Sebastian Karthe (5/1), Tobias Schrickel, Marcel Bölke (3), Moritz Held (2), David Ulrich (3), André Jaworski (2), Sascha Pikarski
(Torverteilung laut Protokoll, entspricht teils nicht der tatsächlichen Verteilung)

Gelbe Karten: 3+1 | 2
Zeitstrafen: 2 Minuten | 6 Minuten
Siebenmeter: 3/4 | 2/4

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